„Die vom Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um heute ange­kün­dig­te Aus­wei­tung des Pro­gramms ‚Sach­sen hilft sofort‘ ist ein wich­ti­ger und not­wen­di­ger Schritt zur Siche­rung von Arbeits­plät­zen und der Exis­tenz von mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men“, so Holger Mann, wirt­schafts­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Land­tags­frak­ti­on, am Mitt­woch.

Das unver­zins­te Dar­le­hen mit Til­gungs­bo­nus ist attrak­tiv und am Markt so nicht zu bekom­men. Es wird daher brei­tes Inter­es­se unter säch­si­schen Unter­neh­mern finden. Wirt­schafts­mi­nis­ter Martin Dulig hat Wort gehal­ten und damit ein nach­hal­ti­ges Hilfs­an­ge­bot auch für grö­ße­re KMUs durch­ge­setzt.“

Hin­ter­grund:

Die Sofort­hil­fe ‚Sach­sen-hilft-sofort‘ wird künf­tig auch für alle Unter­neh­men mit bis zu 100 Mit­ar­bei­ter geöff­net, die mehr als 1 Mil­li­on Euro Jah­res­um­satz erzie­len. Diese können Dar­le­hen in einer Höhe von bis zu 100.000 Euro bean­tra­gen. Die Erwei­te­rung ist eben­falls zins­frei und nach­ran­gig, muss in den ersten 3 Jahren nicht getilgt werden. Anschlie­ßend haben die Dar­le­hens­neh­mer 7 Jahre Zeit, das Geld zurück­zu­zah­len. Zusätz­lich neu ist, dass der­je­ni­ge, der nach 3 Jahren die Summe bereits zurück­ge­zahlt hat, einen Bonus von 10 Pro­zent auf den von ihm auf­ge­nom­me­nen Betrag erhält. Ebenso sollen die Unter­neh­men, die nicht in der Lage sind, ihre ent­stan­de­nen Ver­lus­te auf Grund der Corona-Pan­de­mie in den ersten drei Jahren nach Auf­nah­me des Dar­le­hens aus­zu­glei­chen, bis zu 20 Pro­zent erlas­sen bekom­men. Die Til­gungs­bo­ni gelten analog für die Dar­le­hen bis 50.000 € für Unter­neh­men mit bis zu 10 Mit­ar­bei­tern. Ab Mitt­woch nach Ostern (15. April) kann das neue Pro­gramm bei der Säch­si­schen Auf­bau­bank bean­tragt werden.