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+++ SPD bringt Umbau der Kitas zu Eltern-Kind-Zen­tren voran +++ Kon­ti­nuität und Per­sonal not­wendig +++ Aktu­elle Debatte im Landtag +++

„Eltern-Kind-Zen­tren sind Kin­der­ta­ges­ein­rich­tungen, die sich als Will­kom­mensort für Fami­lien ver­stehen und Bera­tungen bzw. Unter­stüt­zung in allen Lebens­lagen anbieten. Das reicht von der Hilfe bei Pro­blemen mit Ämtern bis hin zum Fach­vor­trag. Das Ziel der SPD ist, unsere Kin­der­ta­ges­stätten zu sol­chen Zen­tren wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Dieses Vor­haben wurde im Koali­ti­ons­ver­trag ver­an­kert und nun freue ich mich sehr über den Anfang Mai erfolgten Start des Modell­pro­jektes“, erklärt Juliane Pfeil, Fami­li­en­po­li­ti­kerin der SPD-Frak­tion in der Aktu­ellen Debatte heute im Landtag.

Für Pfeil ist klar, dass das Modell­pro­jekt nur ein Anfang sein kann: „Ins­ge­samt 55 Ein­rich­tungen haben sich um die Lan­des­för­de­rung beworben. Dies zeigt deut­lich, dass wir mit unserem Vor­haben einen Nerv getroffen und den rich­tigen Weg ein­ge­schlagen haben. Und auf Grund der Tat­sache, dass nicht alle, son­dern nur 31 Ein­rich­tungen aus­ge­wählt werden konnten, ist eines klar: Der Weg muss weiter beschritten und aus­baut werden.“

„Ich bin davon über­zeugt, dass Eltern-Kind-Zen­tren Kon­ti­nuität brau­chen, um lang­fristig erfolg­reich arbeiten zu können. Der Bera­tungs­be­darf nimmt eher zu als ab und KITAs werden ihre wich­tige sozi­al­räum­liche Rolle in Zukunft noch besser aus­füllen müssen. Dafür braucht es eigens zustän­diges Per­sonal mit den ent­spre­chenden Res­sourcen, um auch neue Bera­tungs­an­ge­bote eta­blieren zu können“, so Pfeil abschließend mit Blick auf eine flä­chen­de­ckende Eta­blie­rung der Zen­tren.

 

Hin­ter­grund

Ver­ein­ba­rung im Koali­ti­ons­ver­trag (Seite 16): „Die Koali­ti­ons­partner werden in Zusam­men­ar­beit mit Kom­munen und den Trä­gern die Wei­ter­ent­wick­lung von Kin­der­ta­ges­ein­rich­tungen zu Eltern-Kind- bzw. Fami­li­en­zen­tren anregen. Damit kann die soziale Unter­stüt­zungs­struktur vor Ort für Kinder und Eltern gebün­delt und u.a. die Koope­ra­tion von Kitas und Ein­rich­tungen der Fami­li­en­bil­dung beför­dert werden. Damit kann auch die Inte­gra­tion von Kin­dern und Eltern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund unter­stützt werden.“

Regie­rungs­pro­gramm der SPD Sachsen 2014 (Seite 14): „Wir wollen Kin­der­ta­ges­stätten zu Eltern-Kind-Zen­tren aus­bauen, die inte­grierte Leis­tungen für Kinder- und Fami­li­en­be­treuung anbieten. Die Eltern-Kind-Zen­tren sollen nied­rig­schwellig und dis­kri­mi­nie­rungs­frei Ange­bote zur Stär­kung der Eltern und För­de­rung von Kin­dern bün­deln und so auch die Erzie­hungs­part­ner­schaft von Erzie­he­rinnen und Erzie­hern auf der einen Seite und Eltern auf der anderen Seite beför­dern. In diesen Zen­tren wollen wir in Koope­ra­tion mit Trä­gern ein trag­fä­higes Kon­zept in Sachsen eta­blieren und zusätz­liche Mittel bereit­stellen, damit die Arbeit nicht zulasten der Erzie­he­rinnen und Erzieher geht.“