Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zu den rechtsextremen Morden in Hanau:

„Das sind furchtbare Nachrichten aus Hanau. Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei den Opfern dieser Morde und ihren Angehörigen.

Auch wenn die Tatumstände und vor allem das Motiv noch genau aufgeklärt werden müssen, gehen die Ermittler in Hessen offenbar von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Erneut ein Fall, bei dem sich ein Mensch radikalisiert hat, ohne im Fokus der Sicherheitsbehörden zu sein. Das scheint ein bundesweites Phänomen zu sein und markiert eine neue Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden und Akteure der Radikalisierungsprävention.
Bevor jetzt reflexartig Forderungen nach mehr Befugnissen für die Polizei aufgemacht werden, müssen wir mehr über diesen neuen Typ von terroristischen Einzeltätern in Erfahrung bringen.

Aus Worten werden Taten. Das müssen wir nach NSU, dem Anschlag von Halle, dem Mord an Walter Lübcke auch hier wieder schmerzhaft erfahren.“