Bildung für nachhaltige Entwicklung sollte Kernbestandteil einer Schulreform sein 

12. September 2022

🌏 Die Welt in ihrer Komplexität erfahrbar machen und begreifen.

🌱 Das eigene Leben eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst gestalten.

👉 Diese Kompetenzen sind heute wichtiger denn je.

Foto: Sukjai Photo | Adobe Stock

An dieser Stelle setzt das Leit­bild der „Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung“ an, um diese Gedanken in allen Berei­chen der Bil­dung zu ver­an­kern. Schü­le­rinnen und Schü­lern sollen Kom­pe­tenzen ver­mit­telt werden, um Zusam­men­hänge zwi­schen Her­stel­lung und Konsum von Pro­dukten und derem Aus­wir­kungen auf unsere Umwelt zu erkennen. Sach­lich fun­diertes Wissen im Bereich des Umwelt‑, Klima- und Natur­schutzes, aber auch ein res­sour­cen­scho­nendes Ver­brau­cher­be­wusst­sein sind All­tags­kom­pe­tenzen, welche in der Schule gestärkt werden sollen. Darauf zielt ein Antrag der Koali­tion ab, der letzte Woche im Bil­dungs­aus­schuss öffent­lich ange­hört wurde. Die ein­ge­la­denen Expert:innen bestä­tigten, dass die säch­si­sche Lan­des­stra­tegie Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung (BNE) ein solides Fun­da­ment ist. Wichtig ist, dass Papier mit Leben zu füllen. Kinder und Jugend­liche sollen durch die Schule nicht nur Wissen über Nach­hal­tig­keit ver­mit­telt bekommen, son­dern vor allem zum prak­ti­schen Han­deln befä­higt werden.

Unsere Bil­dungs­ex­pertin Sabine Friedel bringt es auf den Punkt: Prak­ti­sche Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung sollte Kern­be­stand­teil einer Schul­re­form sein. Die Schule der Zukunft muss auf das Leben vor­be­reiten. Was 2017 im Schul­ge­setz durch die SPD-Frak­tion im Erzie­hungs- und Bil­dungs­auf­trag neu defi­niert wurde, muss mit Leben gefüllt werden. Andere Lehr- und Lern­me­thoden, Team­tea­ching oder fächer­ver­bin­dender Unter­richt waren in der Anhö­rung nur einige Bei­spiele, die Schul­ent­wick­lung beför­dern sowie zu zukunfts­fä­higen Denken und sozialen und nach­hal­tigen Han­deln anregen.

Die Schule der Zukunft muss auf das Leben vor­be­reiten. Was 2017 im Schul­ge­setz durch die SPD-Frak­tion im Erzie­hungs- und Bil­dungs­auf­trag neu defi­niert wurde, muss mit Leben gefüllt werden. Andere Lehr- und Lern­me­thoden, Team­tea­ching oder fächer­ver­bin­dender Unter­richt waren in der Anhö­rung nur einige Bei­spiele, die Schul­ent­wick­lung beför­dern sowie zu zukunfts­fä­higen Denken und sozialen und nach­hal­tigen Han­deln anregen.

Das Kul­tus­mi­nis­te­rium wäre klug beraten, die Anhö­rung als Impuls für die Debatten zum ‚Bil­dungs­land Sachsen 2030‘ zu nutzen.  Die Vor­schläge der SPD-Frak­tion finden Sie unter:

Gute Bil­dungs­po­litik ist Zukunfts­po­litik