„Wir sind stolz auf das Enga­ge­ment der vielen tau­send Ehren­amt­li­chen in Sachsen. Egal ob bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr, bei Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen oder auch im Sport. Es ist wichtig, dass Regie­rung und Politik die ehren­amt­li­chen Leis­tungen wür­digen. Wer sich nun, wie ein Abge­ord­neter der Links­frak­tion in Sachsen, über die Anzahl von Orden und Ehren­ab­zei­chen lustig macht, han­delt klein­lich und respektlos gegen­über vielen Enga­gierten. Hat das DIE LINKE wirk­lich nötig?“, so Hen­ning Homann zur neu­esten „Ent­hül­lung“ des Abge­ord­neten Schol­lbach.

„Das Ehrenamt ist eine Stütze der Gesell­schaft und wichtig für den Zusam­men­halt in unserem Land. Dieses Enga­ge­ment kann nicht hoch genug aner­kannt werden. Und zu dieser Aner­ken­nung gehören auch Ehrungen, wie zum Bei­spiel für die lang­jäh­rige Mit­glied­schaft in der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr. Aber natür­lich hat die Koali­tion auch die finan­zi­elle Unter­stüt­zung des Ehren­amtes im Blick. Das För­der­pro­gramm ‚Wir für Sachsen‘ wurde von SPD und CDU auf 10 Mil­lionen Euro pro Jahr erhöht und bekommt 3 Mil­lionen Euro zusätz­lich bis 2020. Im Rahmen des Zukunfts­pakts haben wir ein 200 Mil­lionen Euro schweres Feu­er­wehr­paket ver­ein­bart. Auch in vielen wei­teren Berei­chen wie dem Sport, bei der Inte­gra­tion oder auch der Demo­kra­tie­ar­beit unter­stützt der Frei­staat die Arbeit der Ehren­amt­li­chen.“

Homann abschlie­ßend: „Natür­lich ist es legitim, als Abge­ord­neter die Arbeit der Staats­re­gie­rung zu hin­ter­fragen. Ob aber nun die Wür­di­gung des Ehren­amtes, die ca. 90 Pro­zent der erfragten Orden und Ehren­zei­chen aus­macht, zum Skandal taugt, wage ich zu bezwei­feln. Mög­li­cher­weise ist aber auch die feh­lende Wür­di­gung anfra­gender Abge­ord­neter ein Pro­blem. Hier habe ich eine schlecht Nach­richt: Herr Schol­lbach, ich habe heute leider keinen Orden für Sie.“