Am 31. Januar 2020 hat das Säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um den Innen­aus­schuss des Land­tags über die Eva­lua­ti­on der säch­si­schen Wach­po­li­zei unter­rich­tet.

Dazu sagt Albrecht Pallas, Innen­ex­per­te der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag:

„Wir haben die Wach­po­li­zei seit Anfang 2016 in einer Zeit des Über­gangs gebraucht, als noch nicht so viele Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten neu aus­ge­bil­det wurden. Die säch­si­schen Wach­po­li­zis­ten haben seit­dem bei der Per­so­nen­be­wa­chung und beim Objekt­schutz die regu­lä­re Poli­zei wirk­sam ent­las­tet. Dafür möchte ich den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ganz herz­lich danken“, so Albrecht Pallas am Montag in Dres­den.

„Der SPD war wich­tig, dass die Beschäf­tig­ten der Wach­po­li­zei eine echte Chance zum Auf­stieg in den regu­lä­ren säch­si­schen Poli­zei­dienst bekom­men. Das konn­ten wir durch­set­zen: Wer sich im Dienst bewährt hatte, konnte später eine ver­kürz­te Poli­zei­aus­bil­dung machen. Diese Mög­lich­keit haben viele Wach­po­li­zis­ten genutzt, wor­über ich mich auch per­sön­lich sehr freue.

Zum Ende dieses Jahres läuft das Säch­si­sche Wach­po­li­zei­dienst­ge­setz aus. Das ist rich­tig so. Denn das Per­so­nal bei der Lan­des­po­li­zei wächst stetig. Gleich­zei­tig gehen die Bewer­ber­zah­len für die Wach­po­li­zei deut­lich zurück. Die der­zeit hier ein­ge­setz­ten Aus­bil­der können wir künf­tig gut in der regu­lä­ren Poli­zei­aus- und Fort­bil­dung oder beim Stu­di­um für den Poli­zei­dienst gebrau­chen.

Ich möchte allen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen danken, die die säch­si­sche Wach­po­li­zei zu einer Erfolgs­ge­schich­te gemacht haben, sei es bei der Aus­bil­dung oder in der täg­li­chen Zusam­men­ar­beit.“