„Das Thema bezahl­barer Wohn­raum in Sachsen steht für die SPD-Land­tags­frak­tion mit ganz oben auf der Auf­ga­ben­liste. Wohnen ist kein Luxus“, so der woh­nungs­bau­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Frak­tion, Albrecht Pallas, am Montag. „Das gilt sowohl für die großen Städte als auch für den länd­li­chen Raum. Und wir möchten, dass Mieter mit geringem Ein­kommen nicht an die Ränder der Orte gedrängt werden. Unser lang­fris­tiges Ziel ist, dass nie­mand mehr als ein Drittel seines Ein­kom­mens für die Miete aus­geben muss.“

Pallas blickte dabei auf die anste­henden Haus­halts­ver­hand­lungen: „Mit der SPD ist der soziale Woh­nungsbau in Sachsen über­haupt erst wieder auf die Tages­ord­nung gesetzt worden – mit zunächst 100 Mil­lionen Euro für zwei Jahre. Wir möchten, dass diese För­de­rung nicht nur lang­fristig fort­ge­setzt, son­dern auch wei­ter­ent­wi­ckelt wird.“

„Letzt­lich ist ein ganzes Bündel von Maß­nahmen not­wendig. Ein zeit­lich begrenzter Mie­ten­stopp in Städten mit ange­spanntem Woh­nungs­markt – wie ihn die SPD auf Bun­des­ebene jetzt vor­ge­schlagen hat – wäre für Leipzig und Dresden gut. Genauso wichtig ist der Bau von Woh­nungen, die zu erschwing­li­chen Mieten zu haben sind. Hier sind auch die Kom­munen mit in der Pflicht – ange­fangen beim Erwerb und bei der Bereit­stel­lung von Lie­gen­schaften bis hin zur schnel­leren Bear­bei­tung von Bau­an­trägen. Sie müssen sich auch per­so­nell darauf vor­be­reiten, dass es ab 2020 wieder Bun­des­gelder für den sozialen Woh­nungsbau gibt.“