100 Teil­nehmer bei unserer Kon­fe­renz „Inte­gra­tion in der Praxis – #NEUES­MIT­EIN­ANDER”

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„Wir müssen uns um Inte­gra­tion auf Hoch­touren küm­mern. Was wir jetzt ver­säumen, ist später kaum noch auf­zu­holen“, sagte SPD-Frak­ti­ons­chef Dirk Panter am Samstag zum Auf­takt der Kon­fe­renz „Inte­gra­tion in der Praxis – #NEUES­MIT­EIN­ANDER“, die die Land­tags­frak­tion mit Unter­stüt­zung der SPD-Bun­des­tags­frak­tion in Leipzig ver­an­staltet hatte. Rund 100 Gäste, vor allem Mit­glieder von Will­kom­mens­bünd­nissen und Ver­einen, nahmen an der Inte­gra­ti­ons­kon­fe­renz teil. Sie dis­ku­tierten gemeinsam mit Abge­ord­neten der Land­tags- sowie der Bun­des­tags­frak­tion in sechs Work­shops Fragen und Pro­bleme aus der Praxis.

„Neben den tages­ak­tu­ellen Auf­gaben bei der Unter­brin­gung und Ver­sor­gung der Flücht­linge dürfen wir das lang­fris­tige Thema Inte­gra­tion nicht aus den Augen lassen“, sagte Panter. „Denn jetzt werden die Grund­lagen für das Gelingen in den kom­menden Jahren gelegt. Inte­gra­tion ist – bei allen damit ver­bun­denen Pro­blemen – für uns tat­säch­lich eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Wir sind der Motor bei dem Thema.“

Petra Köp­ping, Staats­mi­nis­terin für Gleich­stel­lung und Inte­gra­tion, betonte: „Wir müssen mit der Inte­gra­tion sofort anfangen, sonst geht das schief. Und wir müssen uns um die Unent­schlos­senen in unserem Land bemühen.“ Die desi­gnierte Gene­ral­se­kre­tärin der SPD Sachsen, Daniela Kolbe, erklärte: „Es geht nicht nur um die Inte­gra­tion von Migran­tinnen und Migranten. Wir müssen auch unsere eigene Gesell­schaft fit machen für Inte­gra­tion.“ Zudem ver­wies sie auf die Not­wen­dig­keit eines Ein­wan­de­rungs­ge­setzes. „Wir brau­chen trans­pa­rente und faire Regeln für alle, die zu uns kommen. Einen legalen Weg, ohne Asyl.“

In sechs Work­shops beant­wor­teten Experten Fragen zu För­der­pro­grammen von Land und Bund, zur sozialen Arbeit für und mit Flücht­lingen oder zur Teil­habe am Arbeits­markt. Auch das Thema Sicher­heit für Hel­fe­rinnen und Helfer wurde erör­tert.

Leip­zigs Poli­zei­prä­si­dent Bernd Mer­bitz war einer der Experten im Work­shop zur Sicher­heit. Wei­tere Exper­tinnen und Experten kamen aus dem Kul­tur­büro Sachsen e.V., der Opfer­be­ra­tung RAA Sachsen e.V., von der Caritas Dresden e.V., dem IQ Netz­werk Sachsen, der Bun­des­agentur für Arbeit sowie aus dem Geschäfts­be­reich Gleich­stel­lung und Inte­gra­tion des Säch­si­schen Sozi­al­mi­nis­te­riums.