„Die vor­dring­li­chen Pro­bleme der Sachsen sind Armut, Bil­lig­löhne, Arbeits­lo­sig­keit und soziale Gerech­tig­keit. Auch wenn die Bür­ge­rinnen und Bürger mehr­heit­lich opti­mis­tisch in die Zukunft bli­cken, bestimmen diese Pro­bleme die Debatten in der Familie, im Kol­le­gen­kreis oder in öffent­li­chen Dis­kus­sionen – und spie­geln sich logi­scher­weise im jüngsten Sachsen-Monitor wieder“, so Hen­ning Homann. „Soziale Pro­bleme brau­chen soziale Ant­worten.“

Alle Infos, Ergeb­nisse und Zahlen zum Sachsen-Monitor auf den Seiten der Staats­re­gie­rung

„Bil­dung wird mitt­ler­weile als das wich­tigste Thema in unserem Land benannt. Fragen nach Asyl und dem Erstarken des Rechts­ex­tre­mismus gibt es, sie werden in den Augen der Men­schen aber offen­kundig unwich­tiger. Hin­gegen liegt den Sachsen mehr daran, dass Schulen, Kitas oder die Ärz­te­ver­sor­gung gut funk­tio­nieren und genü­gend Poli­zis­tinnen und Poli­zisten für Sicher­heit sorgen. Sie erwarten, dass an diesen Stellen der Staat seine Arbeit tut und für ver­nünf­tige Bedin­gungen sorgt.“

„Der Sachsen-Monitor bestä­tigt den Kurs der SPD-Frak­tion. Wir sorgen seit unserer Regie­rungs­be­tei­li­gung 2014 wieder für mehr Zukunfts­in­ves­ti­tionen. Wir haben die Kür­zungs­po­litik der Vor­gän­ger­re­gie­rung beendet und umge­steuert. Der Staat steht jetzt wieder im Dienst der Men­schen, nicht im Dienste eines Finanz­mi­nis­ters.“

„Mehr Leh­re­rinnen und Lehrer, Erzie­he­rinnen und Erzieher, Poli­zis­tinnen und Poli­zisten sind die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite müssen Men­schen mit aus­kömm­li­chen Löhnen nach Hause gehen und für das Alter vor­sorgen können.“

„Des­halb unter­stützen wir die For­de­rung, den Min­dest­lohn in abseh­barer Zeit auf 12 Euro anzu­heben. Besser noch wäre es, wenn Tarif- statt Min­dest­löhne end­lich die Regel sind und Unter­nehmen genau an dieser Stelle ihrer sozialen Ver­ant­wor­tung nach­kommen. Und des­halb plä­dieren wir für die Über­win­dung von Hartz IV, des­halb drängen wir auf eine echte Soli­dar­rente. Das sind soziale Ant­worten auf soziale Pro­bleme.“

„Der Kampf gegen Ras­sismus und Islam­feind­lich­keit steht weiter auf unserer Agenda. Men­schen­ver­ach­tende Hal­tungen akzep­tieren wir nicht. Für uns steht die Inte­gra­tion der Men­schen im Mit­tel­punkt, die dau­er­haft bei uns bleiben können. Es steht außer Frage, dass der Rechts­staat greifen muss, wenn Geflüch­tete Straf­taten begehen. Wer Men­schen wegen ihrer Her­kunft oder Reli­gion dis­kri­mi­niert, ver­spielt den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt in unserem Land, den sich sehr viele Men­schen wün­schen.“