+++ Koali­tion beschließt Maß­nahmen zur Ver­bes­se­rung des Stu­di­en­erfolges +++ Stu­di­en­ein­gangs­phase und Teil­zeit­stu­dium stehen stärker im Fokus +++

„Die Schüler und Stu­die­renden von heute müssen die erfolg­rei­chen Absol­venten von morgen sein, um unseren Fach­kräf­te­be­darf zu decken. Aus diesem Grund gilt es die bis­he­rigen Maß­nahmen zur Ver­bes­se­rung des Stu­di­en­erfolgs in den Blick zu nehmen und Ursa­chen­ana­lyse zum Stu­di­en­ab­bruch zu betreiben“, beschreibt der Hoch­schul­ex­perte der SPD-Frak­tion, Holger Mann, die Ziel­stel­lung des Antrages, der am heu­tigen Don­nerstag im Plenum des Land­tages beschlossen wurde.

Die Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung solle, so Mann, indi­vi­dua­li­siert und inten­si­viert werden: „Der Stu­di­en­erfolg hängt maß­geb­lich von guten Ori­en­tie­rungs­an­ge­boten ab. Hierzu gehört auch, dass die ver­schie­denen Akteure an einem Strang ziehen und besser ver­netzt werden.

Die Hoch­schulen ergreifen schon heute Maß­nahmen um zur Stei­ge­rung des Stu­di­en­erfolgs bei­zu­tragen. Unter­stützt werden sie dabei mit Hoch­schul­pakt­mit­teln. Im Jahr 2016 stehen 10 Mil­lionen Euro allein für diesen Bereich zur Ver­fü­gung.“

Holger Mann abschlie­ßend: „Zukünftig soll der Fokus noch stärker auf der Stu­di­en­ein­gangs­phase liegen: Ori­en­tie­rungs­an­ge­bote, Präqua­li­fi­ka­ti­ons­kurse und die klare Ver­mitt­lung von Stu­di­en­gangs­zielen  sowie mög­li­chen Beschäf­ti­gungs­fel­dern sind unab­dingbar. Zudem soll das Teil­zeit­stu­dium auf­ge­wertet werden, um hete­ro­genen Stu­die­ren­den­gruppen und indi­vi­du­ellen Bil­dungs­bio­gra­phien gerecht zu werden. Bei der Ursa­chen­ana­lyse wird auch die Novel­lie­rung des Hoch­schul­sta­tis­tik­ge­setzes, welche gerade im Bund beraten wird, helfen. Ab 2017 stehen dann Daten zum Stu­di­en­ver­lauf zur Ver­fü­gung.“