+++ Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung in der Pflege vor­an­trei­ben +++ Pfle­ge­kräf­te ent­las­ten +++ Mehr Zeit für die Men­schen +++

Simone Lang, pfle­ge­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, zum Inter­na­tio­na­len Tag der Pflege an diesem Diens­tag:

„Um Pfle­ge­kräf­te im Arbeits­all­tag zu ent­las­ten, muss der Abbau von Büro­kra­tie vor­an­ge­trie­ben werden. Pfle­ge­rin­nen und Pfle­ger brau­chen mehr Zeit für die Men­schen und nicht für For­mu­la­re. Doku­men­ta­ti­on ist für mich kein Kri­te­ri­um für Qua­li­tät

In der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass weni­ger Doku­men­ta­ti­on mög­lich ist und die Pfle­ge­kräf­te damit auch ver­ant­wor­tungs­voll umge­hen. Die Zeit mit den Men­schen ist das Wich­tigs­te, macht die jet­zi­ge Pan­de­mie über­aus deut­lich.

Natür­lich ist eine effi­zi­en­te und über­sicht­li­che Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on sowohl im sta­tio­nä­ren als auch ambu­lan­ten Bereich nach wie vor unum­gäng­lich. Denn sie ermög­licht die Arbeits­tei­lung zwi­schen den Pfle­ge­kräf­ten, Ärzten und The­ra­peu­ten, sichert Qua­li­tät ab – zum Wohl der zu Pfle­gen­den. Den­noch gibt es Berei­che, wie zum Bei­spiel in der Grund­pfle­ge, in denen die Doku­men­ta­ti­on durch­aus redu­ziert oder mit Hilfe tech­ni­scher Mittel ver­ein­facht werden kann

.Auf der einen Seite soll­ten Pfle­ge­ein­rich­tun­gen jetzt mit den Erfah­run­gen der jüngs­ten Zeit ihre selbst bestimm­ten Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten über­prü­fen und gege­be­nen­falls ver­än­dern. Auf der ande­ren Seite wird die SPD im Land­tag Bemü­hun­gen für den Abbau von unnö­ti­gen büro­ka­ti­schen Vor­ga­ben unter­stüt­zen. Die Enquete-Kom­mis­si­on Pflege hat dazu gute Vor­schlä­ge vor­ge­legt. So können wir in Sach­sen sicher­stel­len, dass eine hohe Pfle­ge­qua­li­tät gewähr­leis­tet wird und die Pfle­ge­kräf­te den­noch im Alltag ent­las­tet werden können.