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Unser Ein­satz hat sich gelohnt

„Die bun­des­ein­heit­li­che Rege­lung für die Über­tra­gungs­netz­ent­gel­te kommt spät – aber sie kommt. Damit wird unsere For­de­rung nach einer fairen Ver­tei­lung der Kosten der Ener­gie­wen­de umge­setzt, wenn auch erst bis 2023“, so Jörg Vieweg. „Nicht zuletzt dürfte die gemein­sa­me Bun­des­rats­in­itia­ti­ve von Sach­sen und Sach­sen-Anhalt dazu bei­getra­gen haben.“

„Wir haben immer wieder betont: Für uns sind bun­des­ein­heit­li­che Über­tra­gungs­netz­ent­gel­te eine Frage der Gerech­tig­keit! Die Ener­gie­wen­de ist ein gesamt­deut­sches Pro­jekt und damit auch eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be! Die Ver­ein­heit­li­chung wird dazu führen, dass die Strom­kos­ten für die Men­schen und die Unter­neh­men in Sach­sen nicht mehr höher sind als in ande­ren Bun­des­län­dern. Damit sichern wir die Wett­be­werbs­fä­hig­keit unse­rer Wirt­schaft und sorgen für die Gleich­be­hand­lung aller Strom­kun­den in Sach­sen und dem Rest der Repu­blik.“

Hin­ter­grund: Momen­tan zahlen vier von zwölf Bun­des­län­dern nied­ri­ge­re Netz­ent­gel­te, vor allem im Westen und Süden der Repu­blik. In den ande­ren Bun­des­län­dern, zu denen auch Sach­sen zählt, liegen die Netz­ent­gel­te deut­lich höher. Grund dafür ist der hohe Anteil an Erneu­er­ba­ren Ener­gien in diesen Län­dern, der zuneh­men­de Netz­kos­ten ver­ur­sacht. Diese Aus­bau­kos­ten werden nun ab 2019 schritt­wei­se auf ganz Deutsch­land umge­legt.