„Als Kon­se­quenz aus den Vor­fällen in Bautzen müssen wir die Betreuung von jungen Geflüch­teten ver­bes­sern und uns weiter rechten Het­zern ent­ge­gen­stellen“, erklärte Hen­ning Homann am Mitt­woch im Landtag.

„Die Vor­fälle von Bautzen waren kein Zufall, son­dern Ergebnis einer rechten Stra­tegie.“ In Bautzen ver­suchten Neo­nazis bewusst, mit gezielten Pro­vo­ka­tionen ein Klima von Angst zu schaffen, so Homann.  „Nach der Eska­la­tion haben sie dann ver­sucht, sich als Opfer dar­zu­stellen. Aber wer Ret­tungs­wagen mit Steinen beschmeisst und Flücht­linge durch die Stadt jagt – der ist kein Opfer!“.

„Durch die Aktionen der Rechten wird eine ganze Stadt unter Gene­ral­ver­dacht gestellt – obwohl sich gerade in Bautzen viele Men­schen für Flücht­linge, Inte­gra­tion und Demo­kratie ein­setzen.“

Für Bautzen gelte das gleiche wie für die Anschläge von Dresden am Mon­tag­abend, so Homann abschlie­ßend: „Wir lassen und nicht ein­schüch­tern. Wir haben keine Angst vor Demo­kra­tie­feinden.”