„Wir müssen jetzt die Wei­chen für ein nach­hal­tiges Dasein auf unserem Pla­neten stellen, um öko­lo­gisch und öko­no­misch wider­stands­fähig zu werden. Und wir müssen dabei auch die sozialen Fak­toren im Blick behalten“, so Volkmar Winkler, Spre­cher für Umwelt, Energie und Land­wirt­schaft, am Don­nerstag im Landtag mit Blick auf Schluss­fol­ge­rungen aus der Corona-Krise. Er sprach in der Debatte zur Fach­re­gie­rungs­er­klä­rung „Coro­na­krise und Kli­ma­krise meis­tern“.

„Jetzt ist der Moment, das anzu­gehen – denn jetzt wird in kurzer Zeit sehr viel Geld aus­ge­geben“, ver­wies Winkler auf das Kon­junk­tur­paket des Bundes. „Und jeder Euro, der jetzt inves­tiert wird, legt Infra­struk­turen, Tech­no­lo­gien und Anlagen und damit auch Pfad­ab­hän­gig­keiten für Jahr­zehnte fest. Das Zeit­fenster dafür wie­derum ist klein, und wir müssen darauf achten, nicht die Vor­aus­set­zungen für künf­tige Krisen oder deren Ver­stär­kung zu legen. Ein ein­fa­ches Wei­terso darf es nicht gehen.“

„Nun haben wir in Sachsen die Mög­lich­keit, mit einem eigenen Kon­junk­tur­pro­gramm zu unter­stützen und können den Fokus auf Inves­ti­tionen in sozial und öko­lo­gisch nach­hal­tige Bereiche legen sowie regio­nale und lokale Wirt­schafts­kreis­läufe stärken“, so Winkler.

„Und dafür müssen wir auch wei­terhin Geld in die Hand nehmen und können uns nach Corona jetzt nicht hin­stellen und sagen, die Kasse ist leer – der Green Deal muss warten, bis sel­bige wieder voll ist.“