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Zur aktuellen Mitteilung des Statistischen Bundesamtes „Zahl der Studien­berech­tigten im Jahr 2014 um 8,9 Prozent gesun­ken“ erklärt Holger Mann:

„Die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen einen erfreulichen Trend für Sachsen. Entgegen dem Bundestrend steigt im Freistaat die Zahl der Studienberechtigten um 4,6 Prozent.

Wir wollen deshalb die Studienplatzzahl an den Hochschulen bis 2020  aufrechterhalten und mit dem Hochschulpakt weiterhin Studienplätze absichern sowie in Qualität der Lehre investieren. Auch die Rücknahme der Stellenkürzungen ab 2017 im Rahmen der Hochschulentwicklung kann einen Qualitätsbeitrag leisten.

Der Bundestrend eines Rückgangs der Studienberechtigten geht vor allem auf Länder, zurück die in den Vorjahren doppelte Abiturjahrgänge entlassen hatten. Bereinigt um diesen Effekt, blieb die Zahl der Studienberechtigten mit 287 800 im Jahr 2014 nahezu konstant. Einen Zuwachs an Studienberechtigten um ca. 5 Prozent gibt es in allen drei Nachbarbundesländern Sachsens. Wir gehen daher davon aus, dass die Nachfrage nach Studienplätzen in Sachsen auch in den kommenden zwei Haushaltsjahren konstant bleibt. Davon werden nicht mehr nur die Universitätsstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz profitieren, sondern auch die Standorte der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Zwickau, Mittweida und Görlitz-Zittau.“

Die Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes mit den regionalisierten Zahlen findet sich unter:

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/02/PD15_064_211.html