In der heu­ti­gen Sit­zung des Haus­halts- und Finanz­aus­schus­ses des Säch­si­schen Land­ta­ges zum Wis­sen­schafts­etat wurden zusätz­li­che Ände­run­gen der Koali­ti­on auf­ge­grif­fen und beschlos­sen.

Holger Mann, hoch­schul­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on, erklärt: „Die Koali­ti­on unter­setzt das Zukunfts­feld ‚Digi­ta­li­sie­rung‘ inhalt­lich bei Lehre und For­schung. Mit zwei zusätz­li­chen Pro­fes­su­ren für Ange­wand­te Digi­ta­li­sie­rung an der Hoch­schu­le für Tech­nik, Wirt­schaft und Kultur in Leip­zig setzen wir einen neuen Impuls an den Schnitt­stel­len ver­schie­de­ner Fächer. Die HTWK Leip­zig wird so in die Lage ver­setzt, ein Quer­schnitts­pro­fil zur Ange­wand­ten Digi­ta­li­sie­rung auf­zu­bau­en. Zudem wird ihre Grund­fi­nan­zie­rung gestärkt. Neben den beiden Pro­fes­su­ren sollen hier­für jähr­lich wei­te­re 300.000 Euro zur Ver­fü­gung stehen. In Kom­bi­na­ti­on mit den 3 Mil­lio­nen Euro für inter­dis­zi­pli­nä­re und ange­wand­te For­schung im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung aus Mit­teln der Lan­des­for­schungs­för­de­rung ist der neue Akzent im Wis­sen­schafts­haus­halt deut­lich erkenn­bar.“

Dazu sagt die hoch­schul­po­li­ti­sche Spre­che­rin der CDU-Frak­ti­on, Aline Fied­ler: „Der Regie­rungs­ent­wurf zum Wis­sen­schafts­etat war eine solide Grund­la­ge. Aller­dings haben wir in unse­ren Bera­tun­gen an eini­gen Stel­len deut­lich nach­ge­schärft. So ist für uns als Koali­ti­on wich­tig, das stu­den­ti­sche Wohnen gerade in den wach­sen­den Hoch­schul­städ­ten stär­ker in den Fokus zu rücken. Des­halb werden wir den Stu­den­ten­wer­ken dafür zusätz­li­che 2 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2020 zur Ver­fü­gung stel­len. Mit den heute beschlos­se­nen Ände­rungs­an­trä­gen stehen nun­mehr ins­ge­samt 16 Mil­lio­nen Euro in 2019 und 18 Mil­lio­nen Euro in 2020 für die vier säch­si­schen Stu­den­ten­wer­ke zur Ver­fü­gung. Damit werden die Zuschüs­se in dieser Legis­la­tur ver­drei­facht und wir setzen einen wei­te­ren Punkt des Koali­ti­ons­ver­trags um, die Stu­den­ten­wer­ke ver­läss­lich zu finan­zie­ren.“