Der Wis­sen­schafts­aus­schuss des Land­tags hat am Montag einen Ände­rungs­an­trag der Koali­ti­ons­frak­tionen zum Bil­dungs­stär­kungs­ge­setz ange­nommen. Mit diesem wird auch das Hoch­schul­ge­setz novel­liert und §114a neu auf­ge­nommen. Hierin wird für Stu­die­rende – die im Som­mer­se­mester 2020 imma­tri­ku­liert waren – die Regel­stu­di­en­zeit indi­vi­duell um min­des­tens ein Semester ver­län­gert.

„Mit der Corona-bedingten Hoch­schul­ge­setz­no­velle schaffen wir nun­mehr Ver­bind­lich­keit und Rechts­si­cher­heit für alle säch­si­schen Stu­die­renden“, so Holger Mann, Spre­cher für Hoch­schule und Wis­sen­schaft der SPD-Frak­tion. „Wir sichern so gesetz­lich ab, dass aus dem Som­mer­se­mester 2020 keine Nach­teile ent­stehen. Gerade mit Blick auf die Stu­di­en­fi­nan­zie­rung und den BAföG-Bezug war eine gesetz­liche Rege­lung erfor­der­lich.“

„Diese Rege­lung bringt nun der Landtag auf den Weg und folgt damit den For­de­rungen der Säch­si­schen Lan­des­rek­to­ren­kon­fe­renz, der Stu­die­ren­den­ver­tre­tung und der Stu­den­ten­werke.“

„Da auch das Win­ter­se­mester 2020/21 anders ver­läuft als ursprüng­lich erhofft und die Geset­zes­no­velle erst im Dezember end­gültig durch den Landtag beschlossen wird, soll auch für das Win­ter­se­mester 2020/21 per Gesetz eine ver­län­gerte indi­vi­du­elle Regel­stu­di­en­zeit gelten“, führt Mann abschlie­ßend aus.

Ände­rungs­an­trag der Koali­tion: https://​www​.spd​-frak​tion​-sachsen​.de/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​A​e​A​-​C​G​S​_​B​i​l​d​u​n​g​s​s​t​a​e​r​k​u​n​g​s​G​_​V​e​r​s​a​n​d​.​pdf